Henna Tattoo 💙

Liebe Leute von heute â˜ș

NĂ€chste Woche ist es wieder soweit. Es geht unter die Nadel 😍 ich lasse mir Tattoo 8,9 und 10 stechen. Wie ich mich freue. Keine Sorge es wird nicht das DIY Henna ‚Ding‘.

Um mir die Wartezeit ein wenig zu versĂŒĂŸen, habe ich mir heute ein Tattoo gemalt. Ich hab da so einen Stift, da ist schon eine fertige Henna Paste drin. Muss man nur auf die Haut malen und im Nu ist es fertig. Schön warten, bis es trocken ist und dann mit lauwarmen Wasser kurz abwaschen. Ganz einfach und mit ein bissl Übung wird’s auch besser als meins 😉

Schlecht sieht es zwar nicht aus, aber besser geht sicherlich!

Hier trocknet die Farbe gerade
Abgewaschen…zack, fertig
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13 Gedanken zu “Henna Tattoo 💙

  1. sei bitte vorsichtig

    Tattoo – Ein Gesundheitsrisiko

    von und ĂŒber Zentrum der Gesundheit

    Ein Tattoo ist cool. Weniger cool wird es, wenn die gesundheitlichen Folgen der chemischen Farben eintreffen. Wann und ob dies beim Einzelnen der Fall sein wird, weiss niemand. Denn nach wie vor fehlen abgeschlossene Langzeitbeobachtungen zu möglichen GesundheitsschĂ€den durch Tattoos. Doch sind wir derzeit ja mitten drin in der grössten Langzeitstudie ĂŒberhaupt. Denn jeder, der sich heute tĂ€towieren lĂ€sst, nimmt daran teil, so dass wir in 20 oder 30 Jahren genau wissen werden, wie es um das Gesundheitsrisiko von Tattoos bestellt ist. Erste Hinweise gibt es jedoch schon heute.
    Gesundheitsrisiko Tattoo – Immer mehr gesundheitliche Beschwerden

    Tattoos können wunderbar verheilen und sich nie bemerkbar machen. Tattoos sind aber auch ein Gesundheitsrisiko und können krank machen. Nur denkt man bei Gesundheitsbeschwerden, die Jahre oder Jahrzehnte nach der TĂ€towierung auftauchen, natĂŒrlich nicht mehr an das Tattoo als mögliche Krankheitsursache. Doch sieht man es dem Tattoo nicht an, wenn die Zutaten seiner Farben im Laufe der Zeit durch den Körper wandern.

    Vor Jahren waren sie noch etwas Besonderes. Inzwischen schaut man nicht einmal mehr hin. Denn Tattoos sind allgegenwĂ€rtig. Selbst GanzkörpertĂ€towierungen erregen kaum noch Aufsehen. Und wenn einer dann auch noch die AugĂ€pfel tĂ€towieren lĂ€sst – was soll’s.

    In den USA tragen bereits um die 25 Prozent der Bevölkerung ein Tattoo, in Deutschland und der Schweiz sind es etwa 10 bis 15 Prozent. Allerdings hÀngt die Zahl der TÀtowierten auch sehr von der Altersklasse ab, denn in der Gruppe der 25 bis 34jÀhrigen sind bereits zwischen 30 und 40 Prozent tÀtowiert.

    Tattoo – Die HĂ€lfte der TĂ€towierten bereut’s

    Psychologische Studien erklĂ€ren auch, warum Tattoos so beliebt sind: Die Haut ist eine wunderbare ProjektionsflĂ€che, auf der man – ohne jedes Wort – all das ausdrĂŒcken kann, was je nach Ort des Tattoos die ganze Welt oder nur der aktuelle Liebespartner ĂŒber einen wissen soll, sei es nun die Einstellung zur SexualitĂ€t, die Zugehörigkeit zu bestimmten Gruppen oder Philosophien oder auch einfach nur die aktuelle Stimmungslage.

    Man kann also seine IdentitÀtskrisen oder auch gleich seine IdentitÀtsfindung ganz praktisch auf der Haut bewÀltigen. Und weil man derartige Phasen besonders intensiv in jungen Jahren erlebt, bereuen auch mindestens 50 Prozent der TÀtowierten ihre einstige Tattoo-Begeisterung spÀtestens dann, wenn sie 40 oder Àlter sind. Denn wÀhrend sich der Mensch weiter entwickelt und mit seinen Erfahrungen wÀchst, bleibt das Tattoo auf dem Stand der Sturm-und-Drang-Zeit.

    Bei anderen wiederum soll ein Tattoo auch einfach nur an den letzten Urlaub erinnern. Und viele wissen es gar nicht, warum sie ein Tattoo haben. Sie finden es halt gut, haben dann auch bei der Auswahl des Motivs keine besonderen AnsprĂŒche und wĂ€hlen nicht selten das, was besonders preiswert ist.

    Über mögliche gesundheitliche gesundheitliche Risiken und Folgen durch Tattoos machen sich dabei die allerwenigsten Gedanken. Andernfalls ginge der Tattoo-Trend sicher nicht so steil nach oben. Denn bei TĂ€towierungen besteht durch Nadel und Farben ein nicht zu unterschĂ€tzendes Gesundheitsrisiko.

    Dabei geht es nicht nur um die wenig ĂŒberraschenden akuten Reaktionen wie Rötungen und Schwellungen unmittelbar nach dem Stechen, sondern auch um langfristige Folgen.

    Immer mehr Tattoos – immer mehr Gesundheitsprobleme

    Eine im Mai 2015 veröffentlichte amerikanische Studie fand heraus, dass die meisten Menschen, die nach einer TÀtowierung eine akute Reaktion gleich welcher Art erlitten, spÀter chronische Gesundheitsprobleme entwickeln werden. Und nein, die TÀtowierten hatten sich nicht selbst oder vom Kumpel mit einer im Internet gekauften TÀtowiermaschine stechen lassen (was ebenfalls immer wieder vorkommt), sondern im Tattoo-Studio.

    Dr. Marie Leger, eine HautÀrztin am New York University Langone Medical Center in New York City und Co-Autorin der Untersuchung sagte, sie entschied sich zu Nachforschungen auf diesem Gebiet, da sie in ihrer Praxis beobachten konnte, dass immer mehr Menschen Probleme nach TÀtowierungen bekamen. Also sprach sie mit Kollegen und stellte fest, dass auch hier die steigende Zahl der gesundheitlichen Folgen nach TÀtowierungen lÀngst bekannt ist, die gesundheitlichen Risiken also viel hÀufiger eintreffen als allgemein vermutet.

    Tattoo: Infektionen, Schwellungen, Allergien und Knötchen unter der Haut

    Legers Untersuchung wurde in der Fachzeitschrift Contact Dermatitis veröffentlicht und umfasste eine Umfrage unter 300 tĂ€towierten Menschen im New Yorker Central Park. 10 Prozent gaben an, nach einer TĂ€towierung merkliche Reaktionen beobachtet zu haben, wie z. B. AusschlĂ€ge, Schwellungen, EntzĂŒndungen, Rötungen und/oder Juckreiz. Dies ist nichts Besonderes, da bei einer TĂ€towierung die Haut verletzt wird, was sich dann auch mit den Symptomen einer typischen Hautverletzung Ă€ussert.

    Von diesen 10 Prozent aber sagten wiederum 60 Prozent aus, sehr lange nach der TĂ€towierung Gesundheitsprobleme gehabt zu haben oder diese auch Jahre spĂ€ter noch immer zu haben – wie z. B. chronische Infektionen, eine bleibende Schwellung, Allergien oder auch Knötchen unter der Haut, in denen Farbinhaltsstoffe eingeschlossen und vom Körper verkapselt wurden. Besonders hĂ€ufig kommt es bei intensiver Sonneneinstrahlung zu allergieĂ€hnlichen Reaktionen, also dann, wenn sich TĂ€towierte in der Sonne aufhalten.

    Dr. Leger sagt, sie möge eigentlich – rein optisch betrachtet – Tattoos, wolle aber dennoch ĂŒber die möglichen gesundheitlichen Risiken aufklĂ€ren, die höchstwahrscheinlich ernster seien, als man bislang annahm. Das Injizieren von unnatĂŒrlichen und körperfremden Substanzen unter die Haut könne schliesslich niemals ohne Risiken bleiben, schon gar nicht, wenn die Substanzen dort ein Leben lang bleiben und zusĂ€tzlich auch noch nachweislich krebserregend oder krebsverdĂ€chtig seien – zumindest einige davon.

    Billig-Tattoos im Ausland: Besser nicht

    Das Gesundheitsrisiko durch verunreinigte Tattoonadeln besteht besonders im Ausland (Afrika, SĂŒdamerika, Fernost, aber auch im sĂŒdlichen Europa etc.), wo man sich oft sehr preiswert Tattoos stechen lassen kann. Gleichzeitig versagt man sich mit dem gĂŒnstigen Preis dann aber immer wieder auch das Exklusivrecht auf die Utensilien und muss gegebenenfalls die Nadel mit anderen Tattoo-Freudigen teilen.

    Auch in manch heimischen Tattoo-Studios und ganz besonders auf grösseren Veranstaltungen (Tattoo- oder auch Erotik-Messen) geht nicht immer alles so hygienisch vonstatten, wie man sich das wĂŒnschen wĂŒrde.

    Hepatitis-Risiko durch Tattoos

    Ernsthafte Infektionen, wie z. B. mit Hepatitis C sollen unter anderem auch aus diesem Grunde in den nĂ€chsten Jahren auf dem Vormarsch sein. Eine entsprechende Studie der New York University vom Sommer 2013 stellte fest, dass TĂ€towierte hĂ€ufiger an Hepatitis C erkranken als NichttĂ€towierte. Und da sich die Folgen von Hepatitis C – schwere Lebererkrankungen – oft erst 20 bis 30 Jahre nach der Infektion (sprich TĂ€towierung) zeigen, rechnet man bis zu diesem Zeitpunkt (ca. 2030 bis 2040) mit einer regelrechten tattoobedingten Hepatitis-C-Welle.

    Was Tattoos und Impfstoffe gemeinsam haben: Schwermetalle

    WĂ€hrend jedoch die Hygiene beim Stechen und die Desinfektion der Nadeln in der Hand des „Stechers“ bzw. Studios liegen und sich somit bei der Wahl der richtigen Location gesundheitliche Risiko schon einmal deutlich reduzieren lĂ€sst, verhĂ€lt es sich mit den Tattoo-Farben etwas anders. Hier gĂ€be es – nach Dr. Leger – in kaum einem Land sinnvolle Regulationen. Infolgedessen finden sich in den Farben nahezu alle Arten von Giften, die – einmal injiziert – nicht mehr vollstĂ€ndig entfernt werden können und sich sodann im Körper einlagern.

    Und Ă€hnlich wie Impfstoffe, so enthalten auch manche Tattoo-Farben Quecksilber (bis zu 6.000 ppm) – wie das hauseigene Labor von Natural News feststellte, einem Online-Portal zu Gesundheitsthemen.

    Weitere Untersuchungen zeigten, dass Tattoo-Farben noch andere Schwermetalle wie Titan, Kupfer, Chrom und Eisen enthalten können. Eine italienische Studie von 2009 identifizierte Cadmium, Kobalt, Chrom und Nickel in allen 13 untersuchten Tattoo-Farben. In vielen war zusÀtzlich auch Quecksilber gegenwÀrtig.

    Warum es gefÀhrlich ist, wenn Tattoo-Farben wie Kosmetika eingeschÀtzt werden

    Viele LĂ€nder verfĂŒgen nun zwar ĂŒber Bestimmungen, die sich auf Farbstoffe in pharmazeutischen Produkten oder Kosmetika beziehen, fĂŒr Tattoo-Farben gelten sie aber nicht unbedingt. Und selbst wenn Tattoo-Farben-Hersteller behaupten, sie richteten sich nach diesen Regelungen – welchen Nutzen hat es?

    Niemand ritzt sich die Haut auf und bringt in die Wunde vorsĂ€tzlich Kosmetika ein. Kosmetika bleiben AUF der Haut, so dass die Hautbarriere das Eindringen der Inhaltsstoffe zu einem grossen Teil verhindert. Daher sind die Bestimmungen fĂŒr Kosmetikbestandteile auch so wenig beeindruckend. Man isst das Zeug schliesslich nicht, also darf in Cremes und Gels alles Mögliche gemischt werden.

    Es ist daher wenig hilfreich, wenn auf Seiten von Tattoo-Farben-Herstellern zu lesen ist, dass „die verwendeten Rohstoffe zur Herstellung der Tattoo-Farben dem Reinheitsgrad entsprechen, der auch fĂŒr kosmetische und pharmazeutische Produkte Verwendung findet
“. Denn genau dieser Reinheitsgrad ist fĂŒr Stoffe, die direkt im Körper platziert werden, nicht ausreichend und bringt entsprechende gesundheitliche Risiken mit sich.

    Ebenfalls an den Grenzwerten fĂŒr Kosmetika orientieren sich „die Messwerte fĂŒr Arsen, Antimon, Blei, lösliches Bariumsulfat, Chrom und Zink“. Nur „auf die produktionsbedingten Verunreinigungen der Pigmente“ habe man leider keinen Einfluss“ – heisst es auf der Seite eines Tattoo-Farben-Herstellers.

    Tattoo-Farben: Manche sind nicht verkehrsfÀhig

    FĂŒr Tattoo-Farben wĂ€ren also selbst die Bestimmungen fĂŒr Kosmetika zu mild. Daher gibt es zumindest in Deutschland seit 2008/09 die Deutsche TĂ€towiermittelverordnung und in der Schweiz die ganz Ă€hnliche Verordnung ĂŒber GegenstĂ€nde fĂŒr den Humankontakt (HKV) und die Verordnung ĂŒber kosmetische Mittel (VKos). Erstere enthĂ€lt u. a. Negativlisten mit gesundheitsschĂ€dlichen Substanzen, die nicht in TĂ€towierfarben enthalten sein dĂŒrfen.

    Das aber hindert viele Tattoo-Farben-Hersteller (besonders solche im Ausland) nicht daran, bedenkliche Stoffe – auch die verbotenen – in ihre Tattoo-Farben zu mischen. Denn kaum ein Tattoo-Farben-Hersteller in Fernost wird sich die Deutsche TĂ€towiermittelverordnung zu GemĂŒte fĂŒhren, um seine bewĂ€hrte Tattoo-Farben-Rezeptur gesĂŒnder zu gestalten. Immer wieder fanden sich daher bei Kontrollen Farben, die aufgrund dieser hochgiftigen Inhaltsstoffe eigentlich lĂ€ngst nicht mehr verkehrsfĂ€hig waren.

    Krebserregende Stoffe in Tattoo-Farben

    Im Jahr 2012/2013 kĂŒmmerte sich ÖKO-TEST um das Tattoo-Thema und testete 20 Tattoo-Farben. Man fand in jeder dritten Farbe starke Belastungen von unter anderem krebsverdĂ€chtigen oder konkret krebserregenden Stoffen wie PAK (Polycyklische aromatische Kohlenwasserstoffe), Nitrosamine, aromatische Amine, Formaldehyd und Formaldehydabspalter, halogenorganische Farbstoffe, Nickel und Konservierungsmittel wie Benzoisothiazolinon.

    Die gefundenen Mengen waren so hoch, dass die betreffenden Farben mit einem Verkaufsverbot aus dem Handel hĂ€tten entfernt werden mĂŒssen. Der letztgenannte Stoff ist sogar derart allergen, dass er nicht einmal fĂŒr Kosmetika zugelassen ist.

    TÀtowiermittelverordnung lÀsst sich nur schwer umsetzen

    ÖKO-TEST erklĂ€rt in diesem Zusammenhang, wie wenig hilfreich die TĂ€towiermittelverordnung in der Praxis ist. So seien beispielsweise die aromatischen Amine laut TĂ€towiermittelverordnung verboten. Da in der TĂ€towiermittelverordnung aber keine Grenzwerte auftauchen und auch keine Nachweismethoden genannt seien, lasse sich in der Praxis ein Verkaufsverbot bei Anwesenheit von aromatischen Aminen nur schwer umsetzen.

    ÖKO-TEST berichtet weiterhin, dass die Behörden in Baden-WĂŒrttemberg allein im Jahr 2010 festgestellt hĂ€tten, dass ein Drittel der Tattoo-Farben nicht zugelassene Farbpigmente und schĂ€dliche Stoffe enthielt.

    Das Landesamt fĂŒr Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit in Niedersachsen habe in den Jahren 2009 bis 2012 in Stichproben Naphthol (wird zur Herstellung von Azofarbstoffen verwendet) und Arsen gefunden.

    Das Landesuntersuchungsamt Sachsen habe 2011 in den allermeisten schwarzen Farben polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe entdeckt – und zwar mengenmĂ€ssig ĂŒber den Grenzwerten.

    Auch in Nordrhein-Westfalen habe man mehr als 150 Farben untersucht, wovon viele wegen schĂ€dlicher Stoffe bemĂ€ngelt worden seien. Da die „Inverkehrbringer“ aber ihren Firmensitz nicht vor Ort hatten – so erklĂ€rt ÖKO-TEST – wurde ihnen gesagt, sie sollten sich selbst an ihre zustĂ€ndige Ordnungsbehörde wenden, sich also quasi selbst anzeigen. Das war also ganz genau so, als sage man einem Raser, er möge sich doch bitte selbst einen Strafzettel ausstellen und sich bei Gelegenheit zwei Punkte in Flensburg eintragen.

    Tattoos fördern oxidativen Stress und schwÀchen Mitochondrien

    Weitere Untersuchungen wurden von unterschiedlichen UniversitĂ€ten durchgefĂŒhrt – wie z. B. die Analyse der Regensburger UniversitĂ€t aus dem Jahr 2010. In der Zusammenfassung der Studie ist zu lesen, dass in den untersuchten schwarzen Tattoo-Farben Benzpyren und hohe Phenolkonzentrationen sowie wiederum die gesundheitsschĂ€dlichen PAKs gefunden wurden.

    Ein Teil der PAKs – so die Forscher – bleibe ein Leben lang in der Haut, absorbiere UV-Strahlung und erzeuge jetzt freie Radikale, die wiederum der Haut schaden. Tattoo-Farben mit PAKs verminderten auf diese Weise die MitochondrienaktivitĂ€t der Hautzellen, was auf eine stark eingeschrĂ€nkte Gesundheit derselben hinweist. Die Mitochondrien sind die EnergieproduktionsstĂ€tten, die sich in jeder einzelnen Zelle befinden.

    In einer dĂ€nischen Studie aus dem Jahr 2013 wurde erklĂ€rt, dass zum Beispiel schwarze Tattoo-Farben normalerweise aus Kohle-Nanopartikeln bestehen. Nanopartikel sind besonders winzige Teilchen, denen es infolgedessen auch besonders gut gelingt, die Haut zu verlassen und sich ĂŒber die Lymphe oder den Blutstrom im ganzen Körper zu verteilen.

    Gerade die schwarzen Farben waren es auch, die zu einer besonders hohen Bildung freier Radikale fĂŒhrten. ZusĂ€tzlich ĂŒberschritten 10 von 11 der untersuchten schwarzen Farben die PAK-Richtwerte des Europarates.

    Tattoo-Farben in der RAPEX-Liste

    Immer wieder wird daher vor manchen Tattoo-Farben in der sog. RAPEX-Liste gewarnt. RAPEX steht fĂŒr Rapid Exchange of Information System und ist das Schnellwarnsystem der EuropĂ€ischen Kommission, mit dem im Wochenrhythmus europaweite Warnungen zu gefĂ€hrlichen Produkten veröffentlicht werden. Meist handelt es sich um Dinge wie RasenmĂ€her, deren Messer sich plötzlich lösen können, BrĂŒhwĂŒrfel, in denen Glassplitter gefunden wurden oder Matjesfilets, in denen sich Salmonellen tummeln. Immer wieder wird aber auch vor Tattoo-Farben gewarnt, die keinesfalls verwendet werden sollten, da durch sie gesundheitliche Risiken bestehen.

    Sind organische Tattoo-Farben besser?

    Der Trend geht inzwischen nun aber von anorganischen Pigmenten weg und hin zu organischen – wobei „organisch“ nun nicht bedeutet, dass es sich hier um etwas NatĂŒrliches und Gesundes handelt. „Organisch“ bedeutet lediglich, dass wir es mit Kohlenstoffverbindungen zu tun haben – und diese sind oft besonders giftig.

    Dazu gehören nĂ€mlich die bereits erwĂ€hnten Azo-Farbstoffe, die ursprĂŒnglich gar nicht zum Injizieren unter die Haut gedacht waren, sondern fĂŒr industrielle Zwecke wie z. B. Autolacke, Textilien, Plastikprodukte etc. produziert werden. Da ein Tattoo aber möglichst genauso brillant wie ein neues Auto leuchten sollte, darf es natĂŒrlich auch gerne auch Farbstoff aus einem Autolack sein. Und warum sollte die Farbe schĂ€dlich sein, dem Auto macht’s ja auch nichts aus.

    Tattoo-Pigmente sammeln sich in den Lymphknoten

    Pigmente aus Tattoo-Farben können aus der Haut direkt in die Lymphknoten wandern und sich dort ansammeln oder von dort aus in den ganzen Körper gelangen. Daher muss man durch Tattoos auch nicht an Ort und Stelle Probleme bekommen, wie z. B. Hautkrebs, was viele glauben. Der Krebs kann hingegen ĂŒberall im Körper auftauchen, einfach weil die Tattoo-Farbenchemikalien eben nicht in der Haut bleiben, sondern auf Wanderschaft gehen.

    In welchem Mass dies geschieht und um wie viel das Krebsrisiko sowie andere gesundheitliche Risiken steigen, wenn man ein Tattoo hat, wird sich sehr genau in 20 oder 30 Jahren sagen lassen, weil dann nĂ€mlich bei jenen Millionen Menschen, die sich jetzt gerade tĂ€towieren lassen, die ersten LangzeitschĂ€den auftauchen werden – oder eben auch nicht. Mit dieser Masse an Probanden werden sich dann auch wunderbare Statistiken erstellen lassen, die zeigen werden, um wie viel hĂ€ufiger Tattoo-TrĂ€ger Krebs, Autoimmunerkrankungen oder andere chronische Erkrankungen bekommen als Tattoo-Freie. Warten wirs ab.

    Wer nun bereits ein Tattoo hat, sich Sorgen macht und sich der Gifte möglichst wieder entledigen will, der könnte eine Lymphreinigung ins Auge fassen, die dabei hilft, Gifte auszuleiten und das LymphgefÀsssystem inklusive der Lymphknoten wieder auf Vordermann zu bringen.

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    Tattoo-Entfernung mit Laser: BlausÀure entsteht

    Hat man sich fĂŒr eine Entfernung seines Tattoos entschieden, weil man es einfach nicht mehr sehen kann, kommt eine Laserbehandlung in Frage. Doch auch diese ist nicht ohne Risiko.

    Forscher des Bundesinstituts fĂŒr Risikobewertung stellten fest, dass bei einer Laserbehandlung insbesondere das blaue Tattoo-Pigment Phthalocyanin-Blau Probleme bereiten kann. Es zerfĂ€llt nĂ€mlich in verschiedene Substanzen, darunter mindestens drei mit hochgiftigem Potential: Benzol, Benzonitril und BlausĂ€ure.

    Besonders die BlausĂ€ure ist hochgradig zelltoxisch. Als Gas wĂŒrde sie – wenn man sie einatmet – schon in geringster Konzentration (0,005 Prozent der Atemluft) tödlich wirken.

    Entsteht BlausÀure in der Haut, kommt es schon bei geringen Dosen zu ZellschÀden. Wird der Laser in gut durchbluteten Hautbereichen eingesetzt, dann gelangen die entstehenden Gifte zu einem Teil auch in den Blutkreislauf.

    Die Forscher des Bundesinstituts fĂŒr Risikobewertung zeigten, dass eine Laserbehandlung zur Tattooentfernung bis zu knapp 30 Mikrogramm BlausĂ€ure pro Milliliter freisetzen kann, wovon natĂŒrlich ebenfalls Anteile ins Blut fliessen können.

    Angesichts der Tatsache, dass schon ein Spiegel von 5 Mikrogramm pro Milliliter im Blut tödlich sein kann, ist die örtliche Freisetzung von 30 Mikrogramm BlausĂ€ure eindeutig bedenklich – umso mehr natĂŒrlich, je grösser das zu entfernende Tattoo ist.

    GefÀllt mir

      1. Das glaube ich dir! 😀

        Naja. Bis jetzt nur (leider) nur zwei am rechten Innenarm.
        1. Ein schwarz – blaues Gothic Kreuz
        2. Einmal die Fleur de lis

        Oh! Da gĂ€be es noch einiges, was ich wollen wĂŒrde bzw. machen lasse. So 3D Tattoo’s wĂ€ren extrem interessant. Aber wie lange man dafĂŒr sitzten muss?? XD

        GefÀllt 1 Person

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